Unser Verein

Erste Berührung

Große Betroffenheit machte sich bei einer Gruppe von engagierten und interessierten Personen breit, als sie bei verschiedenen Informationsveranstaltungen über Nordost-Indien von der nahezu aussichtslosen Lebenssituation und Armut der Menschen dort erfuhr.

Ist-Zustand Kinder

Vielen Kindern ist der Besuch der Schule verwehrt, weil sie stattdessen aus Armutsgründen zur Versorgung ihrer Familien beitragen müssen. Oft findet man sie auch als billige Arbeitskräfte in Steinbrüchen oder als Viehhirten.

Ist-Zustand Schulen

Eine große Anzahl an Schulen ist in einem miserablen baulichen Zustand und häufig fehlt es an genügend Klassenzimmern und selbst einfachsten Einrichtungen wie Schultafeln und Schulbänken/-tischen.

Infrastruktur

Die fehlende regionale Infrastruktur erschwert den Menschen zusätzlich die Bewältigung der täglichen Herausforderungen für ein menschenwürdiges Leben.

Unsere Aktivität

In der Folge fand sich die vorgenannte Gruppe Interessierter zusammen, um mit geeigneten Maßnahmen dem verzweifelten Ruf nach Bildung und Linderung der erdrückenden Armut zu begegnen und mit und für die Menschen in Nordost-Indien einen Ausweg aus deren Misere zu entwickeln.
Der Verein „Khublei – Hilfe für Nordost-Indien e. V.“ wurde im März 2020 gegründet.

Indien-Erfahrung

Mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Projektarbeit in Indien ist es den Gründungsmitgliedern ein wichtiges Anliegen, die im Nordosten Indiens lebenden Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht und Religion durch Hilfe zur Selbsthilfe nachhaltig und langfristig zu unterstützen.

Missio

Im Weltmissionsmonat Oktober 2019 fokussierte sich die Kirche in Deutschland gemeinsam mit missio in Informationsveranstaltungen und Vorträgen auf die Menschen in Nordost-Indien, denn sie leben in einer besonders desolaten Situation und Armut. Gegenüber anderen Regionen Indiens scheint Nordost-Indien von der übrigen Welt völlig vergessen zu sein.

Corona

Die Vereinsgründung fällt genau in die Hoch-Zeit der Coronakrise. Auch den Menschen in Nordost-Indien entzieht sie nahezu jede Lebensgrundlage. Viele sahen sich aufgrund des Arbeitsverbotes bzw. ihres Arbeitsplatzverlustes, des Shut-downs, gezwungen, auf mehr als abenteuerliche Weise zu Fuß in ihre bis zu 1.000 km entfernten Dörfer zurückzukehren. Auf ihrem langen und beschwerlichen Weg nach Hause fanden etliche von ihnen den Tod durch Erschöpfung, fehlende Nahrung und Wasser sowie durch Unfälle im teils lebensgefährlich dichten Verkehr auf völlig überfüllten Straßen. Für die Familien ein immenser Schmerz und Totalverlust jeglichen Einkommens. Sie verdienen kein Geld und es gibt auch keinerlei soziale Absicherung wie bei uns in Deutschland wie z. B. Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld. Es gibt keine Mittel, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Deshalb brauchen die Menschen gerade jetzt noch dringender unsere Unterstützung.

Was bedeutet das Wort „Khublei“ [ku:blæ i:] im Vereinsnamen?

Khasi ist die Sprache der Ureinwohner Meghalayas, einem der Bundesstaaten in Nordost-Indien. Das Wort „Khublei“ kommt aus der Sprache dieser Ureinwohner und bedeutet: „Guten Tag“, „Sei behütet“, „Gott mit Dir“, „Gott beschütze Dich“, „Vielen Dank“, „Auf Wiedersehen“.

Der Gruß „Khublei“ öffnet in Meghalaya die Herzen der Menschen.

Wir, die wir uns für diese Menschen einsetzen, möchten gemeinsam mit Ihnen die Herzen für die vergessenen Menschen in Nordost-Indien öffnen!

 



 


"Khublei" - "Sei behütet"

Dieser Gruß
öffnet in Meghalaya
die Herzen der Menschen.